Ich weiß nicht

Tagebuch einer manisch-depressiven Persönlichkeit 23

Ich weiß nicht, ich weiß doch auch nicht, hab ich immer in der Therapie gesagt. Aber wenn schon Paul Watzlawick gesagt hat, dass es keine objektive Wirklichkeit gibt, was kann ich dann tatsächlich wissen über mich und die anderen?

Gar nichts oder?

Wenn wir im Delirium gefangen sind, von subjektiven Wahrheiten, welche Wahrheit machst du zu deiner? Deine eigene wäre wohl die richtige Antwort, oder eben auch die falsche.

Genau das mein ich ja mit Zerissenheit.

Wieso versteht mich bloß niemand?
Haha selbst erklärender Witz irgendwie, oder nicht?

Warum kommst du nicht einfach vorbei und ich zeig dir was ich mein?
Aber nein, es ist zu spät, jeder hat was dazu gelernt und jetzt sind wir zwei Sterne die um die Sonne kreisen.

„The arts are essential to any complete national life“

Ben Marecek ist 1991 in Wien geboren. 2012 absolvierte er seine Ausbilung an der Schauspielschule Krauss. Seither wirkte er in diversen Theater-, Film- und Fernsehproduktionen mit, unter anderem in Schnell Ermittelt oder Das Geheimnis der 3 Tenöre.
Zurzeit zieht er mit seinem Kabarettkollegen Nikita Musner mit dem Programm Drei durch das Land. Außerdem unterhalten die zwei mit ihrem Podcast Unrasiert ihr Publikum.

Ben Marecek ist 1991 in Wien geboren. 2012 absolvierte er seine Ausbilung an der Schauspielschule Krauss. Seither wirkte er in diversen Theater-, Film- und Fernsehproduktionen mit, unter anderem in Schnell Ermittelt oder Das Geheimnis der 3 Tenöre.
Zurzeit zieht er mit seinem Kabarettkollegen Nikita Musner mit dem Programm Drei durch das Land. Außerdem unterhalten die zwei mit ihrem Podcast Unrasiert ihr Publikum.

Wir durften Ben Marecek während Corona unser Interview schicken, seine Antworten lest ihr in folgenden Absätzen.

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E

Nimm meine Hand

komm folge mir

bin dein Reiseleiter

gefolgt von dir

dir hab ich alles zu verdanken

den Trip und auch

die lila Wolken

ne Freude war’s dich so zu sehen

ein Regenbogen gliztert schön

und ich steh da

die Augen zu

oder weit offen

ich wünscht ich hätt dich 1000 mal getroffen.

road to nowhere

Tagebuch einer manisch.depressiven Persönlichkeit 22

Ja, ins nirgendwo führt das alles hin, genau. Warum, weiß ich auch nicht recht aber das Kiffen stört mich mittlerweile mehr an mir selber als mein Körper und ich bin eine Frau. Laut jedem Klischee, mag eine Frau ihren Körper nämlich sowieso nie so recht. Frauen sind grundsätzlich immer unzufrieden mit sich selbst und arbeiten ständig an sich. Ich frage mich nur, wo soll die ganze Arbeit hinführen? Ins KZ?

Ich übertreibe nicht maßlos, nein, in diesem Fall nicht. Ich übertreibe wenn’s um’s Kiffen geht oder um Exzesse im Allgemeinen, aber nicht, wenn es um Klischees geht. Noch ein Klischee über Frauen ist ja, dass sie hysterisch sind oder noch schlimmer, manche sogar Hexen.

Okay, das mit den Hexen trifft heutzutage eher auf EsoterikerInnen zu. Trotzdem, ich glaube, ihr wisst, worauf ich hinaus will. Falls nicht, hab ich was verpasst, nicht ihr. Im Verpassen bin ich nämlich auch nicht so schlecht, hingegen der Klischees. Ich verpasse regelmäßig wichtige Termine oder sage sie in letzter Sekunde ab.

Überhaupt frage ich mich gerade warum ich überhaupt schon wieder beim Kiffen bin und nicht mit anderen Dingen beschäftigt? Vielleicht damit ich schreiben kann? Brauch ich das Kiffen jetzt sogar schon um kreativ zu werden?

(c) Tommy Guerrero

Kukelkopf Intervention

Brus Day, Wien
Kugelkopfintervention

Die Performance „Kugelkopf ext. 7: KOMIK13“ der Tänzerinnen Andrea Nagl, Julia Mariacher und Carla Schuler vor dem Denkmal der Exekutive am Heldenplatz setzt sich mit dem Thema Kunst im öffentlichen Raum auseinander.

Hannah Richlik
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Kunst und Corona

Die 43-jährige Upcycling-Künstlerin Monka Zechner wohnt in Wien und ist zurzeit arbeitslos. Für Künstler wünscht sie sich eine Versicherung und eine eigene Beratungszentrale.

„Kleider zeigen ihre Geschichte“

Die 43-jährige Upcycling-Künstlerin Monka Zechner wohnt in Wien und ist zurzeit arbeitslos. Für Künstler wünscht sie sich eine Versicherung und eine eigene Beratungszentrale.

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Tanzen als Ventil

Wer ist Andrea Nagl?
Ein Porträt von Marie Richlik.

Das ist Andrea Nagl!

Ein Porträt von Marie Richlik

Wir treffen uns mit Andrea Nagl im Volksgarten hinter‘m Heldenplatz beim Denkmal der
Exekutive. Zum persönlichen Interview kommt sie in legerem Jumpsuit, in schwarz gekleidet,
aber dennoch luftig. Es hat gefühlte 40 Grad. Zum Kennenlernen stoßen wir erst mal mit einem
Radler an. Beim Vorbeirradeln am musischen Zentrum ist ihr übrigens wieder eingefallen, wo
ihre Karriere begonnen hat und zwar mit ihrer ersten Tanzstunde, in eben diesem Zentrum.

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